Schweiz Fussball und 51000 Zuschauern

Schwarzer Tag für die Schweiz Nationalelf – Franzosen zu stark für Hitzfelds Mannschaft

Vor rund 51000 Zuschauern im Fussballstadion von Salvador erlebte die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld eines der schlimmsten Debakel ihrer Geschichte: In der bisher torreichsten Partie dieser Fussball-WM war schon vor der Pause klar, dass die Schweiz das Spiel nicht mehr gewinnen konnte. Das WM-Spiel endete mit einem 5:2 für die französische Nationalmannschaft. Obwohl die schweizerische Elf, gelähmt durch den Doppelschlag der Franzosen in der 17. und 18. Spielminute, gegen Spielende noch aufholte, bangen die Schweizer jetzt um das Achtelfinale. Gewinnt die Schweiz am kommenden Mittwoch (25.06.) das Endspiel der Gruppe E gegen Honduras, bleibt sie trotzdem im Rennen. Wie der Trainer der Nationalelf nach dem Spiel auf einer Pressekonferenz mitteilte, wird es knapp für die Schweiz, da der von Giroud am Auge verletzte Verteidiger Steve von Bergen möglicherweise eine Gehirnerschütterung hat.

Aggressiv kickende Franzosen gegen die Schweiz

Die Franzosen waren mit Spitzenstars wie Karim Benzema eindeutig im Vorteil. Auch wenn die schweizerische Fussballmannschaft nicht schlecht aufgestellt war – gegen soviel Action war schlecht kontern. Dass der Schweizer Verteidiger ausgewechselt werden musste und Giroud dafür noch nicht einmal die gelbe Karte bekam, war offensichtlich zuviel des Schlechten. Zum 1:0 für Frankreich in der 17. Spielminute sorgte eine Ecke von Valbuena, die Giroud fast vom Elfmeterpunkt ins Tor köpfte. Nächster Schock für die Mannschaft der Schweiz: Eine Minute später landete der Ball durch den Franzosen Matuidi erneut im Tor. Die erste wirkliche Reaktion der Schweizer kam nach 25 Minuten, doch leider reichte das Abseitstor von Xhaka nicht aus, das Blatt zu wenden. Nachdem Cabayé dann den Nachschuss von Benaglio aus vier Metern gegen die Latte setzte, gelang den Franzosen mit Valbuena in der 40. Spielminute dann das ersehnte 3:0. Auch eine Maßflanke von Stephan Lichtsteiner konnte Mehmedi nicht mehr zugunsten der schweizerischen Nationalelf entscheiden. In der 67. Spielminute nutzte Benzema eine missglückte Abseitsfalle und einen Patzer von Philippe Senderos zum 4:0. Schon in der 73. Spielminute dann das 5:0 durch Moussa Sissokou.

Schweizer versuchen aufzuholen

Erst in der 81. Minute hatte die schweizerische Mannschaft endlich die Gelegenheit, etwas aufzuholen: Blerim Dzemaili schoss mit einem flach ausgeführten Freistoß aus rund 25 Metern das 1:5. Sechs Minuten später verwandelte Xhaka das Zuspiel von Gökhan Inler in das zweite Tor für die schweizerische Mannschaft. Absolutes Kuriosum: Die Franzosen holten mit einem weiteren Tor zu einem letzten Schlag gegen den Gegner aus, während das Spiel abgepfiffen wurde!

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