Fussball WM Schweiz Equador

Schweiz sieht gegen Equador

Wer die Fußballgeschichte der Schweiz auch in den vergangenen Jahren mitverfolgt hat, wird festgestellt haben, dass die Starts in die größeren Turniere in der Regel recht gut begannen. So konnte man sich gegen den Weltmeister Spanien in 2010 beispielsweise im ersten Spiel der Gruppenphase ein 1:0 erkämpfen. 2012 jedoch verpasste man die Qualifikation. Trainer Ottmar Hitzfeld möchte sich nach eigenen Aussagen mit 2014 in Brasilien ein würdiges Karriere-Aus bescheren. Im ersten Spiel trafen die Schweizer am gestrigen Sonntag um Punkt 18:00 Uhr auf Equador. Was genau auf dem Platz geschah und wie man sich in der Schweiz über dieses Ergebnis freut, lässt sich den folgenden Zeilen entnehmen.

Zittersieg bis zum Schluss Sieg Schweiz

Wie Experten bereits im Vorfeld anmerkten, könnte es gerade das Spielfeld am Austragungsort in Brasilia sein, welches Hitzfeld für sich nutzen könnte. Aufgrund der großen Abmessungen könne man jede Menge Raum für den Spielaufbau nutzen. Dennoch sah er vor dem Spiel auch die Schwierigkeiten, da dieser Raum in der eigenen Defensive auch geschlossen werden müsse, um Gegentore zu vermeiden. Später auf den Platz ging er dann mit D. Benagl, S. Lichtst, J. Djourou, S. Von Ber, R. Rodríg, V. Behrami, G. Inler, X. Shaqiri, G. Xhaka, V. Stocker und auch J. Drmić. Das Spiel der SChweiz gegen Equador selbst wurde vom ersten Treffer durch Equador geprägt. Erst drei Minuten nach der Halbzeitpause schoss Admir Mehmedi dann den Ausgleich und ließ die Schweizer wieder hoffen. Lange Zeit versuchte man lediglich dieses Unentschieden zu sichern. Umso überraschender kam dann die Führung in der Nachspielzeit. Auf den letzten Drücker sorgte Haris Seferović dann für die Erleichterung, die natürlich auch in der Heimat bei allen Fans vor dem Bildschirm deutlich wurde und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Das durchwachsene Spiel auf beiden Seiten war von ganzen 10 Torschüssen auf das Tor Equadors geprägt, die der Keeper eindrucksvoll hielt. Der Schweizer Torwart bekam immerhin 5 Paraden geboten.

Die Stimmung im eigenen Land Hopp Schweiz

Natürlich waren auch einige Fans mitgereist und bejubelten das Team um Ottmar Hitzfeld direkt vor Ort. Der Großteil blieb jedoch im eigenen Land und feuerte von zahlreichen aufgebauten Public-Viewing Bereichen oder aus Kneipen an. Die Schweizer freuten sich bereits darüber, dass man sich überhaupt qualifizieren konnte. Dass jetzt ein Sieg gegen Equador auf dem Plan steht, hat dann natürlich für wahre Begeisterungsstürme gesorgt. Allerdings sind jetzt auch die Erwartungen an Hitzfeld und sein Team deutlich gestiegen. Alle fiebern dem nächsten Spiel ihrer Elf entgegen!

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